Von Steinen bis Tumoren: die Niere in erfahrenen Händen
Die Niere arbeitet lautlos, und genau das macht sie tückisch. Vieles bleibt lange unbemerkt, vom kleinen Tumor bis zur stillen Abflussstörung. Wir setzen auf eine genaue Bildgebung und behandeln so schonend wie möglich, mit dem klaren Ziel, Nierengewebe und Funktion zu erhalten.
Nierensteine (Nierenkolik)
Steine entstehen, wenn sich Bestandteile des Urins zu Kristallen verbinden. Solange ein Stein in der Niere ruht, macht er oft keine Beschwerden. Wandert er in den Harnleiter, kann er eine Kolik auslösen, einen der heftigsten Schmerzen überhaupt, wellenförmig in Flanke und Unterbauch, häufig mit Übelkeit und Blut im Urin.
Kleine Steine gehen oft von selbst ab, dabei unterstützen wir Sie. Größere oder festsitzende Steine entfernen wir mit den heute üblichen schonenden Verfahren, von der Stoßwellenzertrümmerung über die Spiegelung des Harnleiters bis zur perkutanen Steinentfernung bei großen Nierensteinen. Welches Verfahren passt, hängt von Größe, Lage und Zusammensetzung ab.
Wer einmal einen Stein hatte, bekommt ohne Vorbeugung mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere. Deshalb analysieren wir den Stein und klären die Ursache, statt nur das aktuelle Ereignis zu behandeln.
Nierentumor
Tumoren der Niere wachsen lange ohne Symptome und werden häufig zufällig im Ultraschall oder CT entdeckt. Das ist eine Chance, denn früh erkannt lassen sie sich oft nierenerhaltend operieren, ohne das gesamte Organ zu opfern. Wir behandeln Nierentumoren schwerpunktmäßig roboterassistiert. Alles zu Diagnostik, organerhaltender Operation und den weiteren Optionen finden Sie im Bereich Nierenkrebs.
Nierenzysten
Flüssigkeitsgefüllte Hohlräume in der Niere sind häufig und mit dem Alter fast die Regel. Einfache Zysten sind harmlos und müssen nur kontrolliert werden, wenn sie groß werden oder Beschwerden machen. Zysten mit auffälliger Struktur beobachten wir genauer, weil sich dahinter selten ein Tumor verbergen kann. Welche Kontrolle sinnvoll ist, legen wir anhand des Ultraschall- oder CT-Befundes fest.
Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)
Steigt eine Harnwegsinfektion bis ins Nierenbecken auf, entsteht eine Nierenbeckenentzündung mit Flankenschmerz, Fieber und Krankheitsgefühl. Das ist mehr als ein Blaseninfekt und gehört zügig behandelt, damit die Niere keinen Schaden nimmt. Wir klären, ob ein Abflusshindernis wie ein Stein die Entzündung begünstigt, und behandeln beides zusammen.
Abflussstörung am Nierenbecken
Staut sich der Urin am Übergang vom Nierenbecken in den Harnleiter, spricht man von einer Nierenbeckenabgangsenge. Sie kann angeboren sein oder sich später entwickeln und die Niere auf Dauer schädigen. Die Korrektur erfolgt heute meist roboterassistiert. Mehr dazu im Bereich Nierenbeckenabgangsenge und Harnleiterenge.
Termin zur Beratung vereinbaren
Sie haben einen auffälligen PSA-Wert, einen verdächtigen MRT-Befund oder möchten eine Zweitmeinung vor einer Prostatabiopsie?
Urokompetenz – Das Zentrum für Urologie
Klinik für Urologie und Urochirurgie der Clinic Bel Etage
Reichsstraße 59
40217 Düsseldorf
