Dr. Witt, Dr. Mathers und Dr. Janowski stehen im Eingangsbereich der Klinik

Blase

Inhaltsverzeichnis

Wenn die Blase den Alltag bestimmt

Kaum ein Organ greift so direkt in den Alltag ein wie die Blase. Häufiger Harndrang, Brennen oder unfreiwilliger Urinverlust schränken ein und werden trotzdem oft hingenommen, aus Gewöhnung oder Scham. Das muss nicht sein. Die meisten Blasenprobleme lassen sich gut behandeln, wenn man die Ursache kennt.

Blasenkrebs

Das wichtigste Warnzeichen ist Blut im Urin, oft schmerzlos und manchmal nur ein einziges Mal sichtbar. Gerade weil es ohne Schmerzen auftritt und wieder verschwindet, wird es leicht übergangen. Sichtbares Blut im Urin gehört immer abgeklärt, auch wenn es nur einmal vorkommt. Wir untersuchen die Blase mit einer schonenden Spiegelung und sichern die Diagnose. Zu Stadien, operativer Behandlung und den weiteren Therapien lesen Sie im Bereich Blasenkrebs.

Blasenentzündung und wiederkehrende Harnwegsinfekte

Brennen beim Wasserlassen, häufiger Drang und Schmerzen über der Blase sprechen für eine Blasenentzündung. Ein einzelner Infekt ist meist rasch behandelt. Kehren die Infekte aber immer wieder, suchen wir nach der Ursache, statt nur jeden Schub einzeln mit Antibiotika abzufangen. Dahinter können Restharn, Steine, eine Abflussstörung oder hormonelle Veränderungen stecken.

Reizblase und überaktive Blase

Ein ständiger, plötzlicher Harndrang ohne erkennbare Infektion, oft mit nächtlichem Wasserlassen, kennzeichnet die überaktive Blase. Die Beschwerden sind belastend, aber gut behandelbar, von Blasentraining und Beckenbodentherapie über Medikamente bis zu modernen Verfahren wie der Injektion von Botulinumtoxin in die Blasenwand bei hartnäckigen Fällen.

Harninkontinenz

Unfreiwilliger Urinverlust hat unterschiedliche Ursachen, und die Behandlung richtet sich danach. Bei der Belastungsinkontinenz geht Urin beim Husten, Niesen oder Heben ab, weil der Verschluss nachgibt. Bei der Dranginkontinenz kommt der Verlust mit einem nicht beherrschbaren Drang. Häufig liegt eine Mischform vor. Wir ordnen die Form genau ein, weil davon abhängt, ob Beckenbodentraining, Medikamente oder ein operativer Eingriff der richtige Weg ist.

Blasenschmerzsyndrom (interstitielle Zystitis)

Manche Patienten leiden unter Blasenschmerz und Drang, ohne dass sich ein Infekt nachweisen lässt. Das Blasenschmerzsyndrom ist schwer zu fassen und wird oft spät erkannt. Wir nehmen die Beschwerden ernst, grenzen andere Ursachen ab und stellen eine Behandlung zusammen, die mehrere Ansätze verbindet.

Blasensteine

Steine in der Blase entstehen meist dort, wo sich die Blase nicht vollständig entleert, etwa bei einer vergrößerten Prostata. Sie verursachen Drang, Schmerzen und Blut im Urin. Wir entfernen sie endoskopisch und behandeln zugleich die Ursache der Entleerungsstörung, damit sie nicht wiederkehren.

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