Dr Witt bedient den Da Vinci OP-Roboter

Patienteninformationen

Inhaltsverzeichnis

Vor dem stationären Aufenthalt

Vor Ihrem Aufenthalt sind einige organisatorische und medizinische Punkte zu beachten, um den Ablauf für Sie möglichst reibungslos zu gestalten. In der Regel hat bereits eine ambulante, videobasierte oder telefonische Beratung stattgefunden, sodass viele Unterlagen schon vorliegen.

Sollten Unterlagen noch nicht vorliegen, senden diese Sie bitte vor dem Klinikaufenthalt zu:

  • Neue Testergebnisse und Befunde seit der Beratung
  • Bilddaten (CD/DVD oder Download-Links), insbesondere MRT der Prostata oder PSMA-PET-Scans (Skelettszintigraphie ist nicht erforderlich)
  • Ergebnis einer Glaukomuntersuchung bzw. Messung des Augeninnendrucks (falls vorhanden)
  • Vollständig ausgefüllte Fragebögen

Es wird eine vollständige Liste aller regelmäßig eingenommenen Medikamente benötigt, z.B. in Form eines Bundesmedikationsplans.

Bei Einnahme von Metformin muss dieses zwei Tage vor der Operation abgesetzt werden.

Blutverdünnende Medikamente müssen rechtzeitig abgesetzt oder ersetzt werden. Dies betrifft insbesondere Medikamente mit langer Wirkung wie Phenprocoumon, Acenocoumarol oder Warfarin und OAKs (z. B. Apixaban, Rivaroxaban, Dabigatran). Beim Absetzen von blutverdünnenden Medikamenten ist, je nach Situation und in Absprache mit dem Hausarzt oder der Internistin, eine Umstellung auf Heparinprodukte, die ins Unterhautfettgewebe gespritzt werden, erforderlich.

ASS bis 100 mg täglich kann weiter eingenommen werden.

Bei Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an das Patientenmanagement.

Ja, bitte bringen Sie Ihre Hausmedikation mit.

Bei privater Vollversicherung werden die Kosten vollständig übernommen. Bei anderen Versicherungsformen ist häufig eine vollständige oder teilweise Kostenübernahme möglich. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie einen Kostenvoranschlag.

Bei akuten Erkrankungen (z. B. Infekt, Fieber, Atemnot) informieren Sie die Klinik bitte umgehend. Eine Operation muss dann ggf. verschoben werden.

Gegebenenfalls erfolgt ein MRSA-Abstrich. Liegt der OP-Termin mehr als vier Wochen in der Zukunft, kann der Test auch zu Hause durchgeführt werden.

Bitte informieren Sie die Klinik so früh wie möglich, damit der Termin ggf. neu vergeben werden kann.

Körperliche Vorbereitung

Empfohlen werden Ausdauertraining, Kräftigung der Rumpfmuskulatur, Gewichtsreduktion bei Übergewicht sowie eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung.

Empfohlen wird eine Ernährung mit hohem Mikronährstoffgehalt, z. B. Gemüse, Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Pilze, Beeren und Nüsse. Hochverarbeitete Lebensmittel sollten möglichst gemieden werden.

Ja, insbesondere zur Verbesserung der Frühkontinenz. Das Training sollte möglichst bereits vor der Operation begonnen werden. Sie erhalten einen Link zu einem Video, in dem die Übungen Schritt für Schritt erklärt werden.

Ein Rauchstopp wird dringend empfohlen, da Rauchen das Risiko von Komplikationen erhöht.

Vor bestimmten Operationen kann eine Kryokonservierung von Samen sinnvoll sein.

Anreise und Aufenthalt in der Klinik

Die Klinik liegt zentral in Düsseldorf. Eine gebührenpflichtige Tiefgarage steht zur Verfügung. Optional kann auch ein Chauffeurdienst genutzt werden.

Es stehen Ein- und Zweibettzimmer sowie Suiten zur Verfügung. Alle Zimmer sind komfortabel und hochwertig ausgestattet.

Die Ernährung ist ein fester Bestandteil des Behandlungskonzepts der Klinik.

Die Verpflegung erfolgt über das hauseigene Restaurant Chez la Belle, das unter dem Motto The upper level of healthy food steht.

Es wird eine gesunde und ausgewogene Ernährung angeboten. Dabei legt die Klinik besonderen Wert auf:

  • die Verwendung hochwertiger Bioprodukte
  • den Verzicht auf Weizenmehl
  • den Verzicht auf Zucker
  • den Verzicht auf Konservierungs- und Zusatzstoffe

Ziel ist es, wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine in den Speisen zu erhalten und das allgemeine Wohlbefinden während des stationären Aufenthalts zu unterstützen.

Zusätzlich umfasst das Angebot:

  • vegetarische Gerichte
  • vegane Gerichte

Damit wird auf unterschiedliche Ernährungsformen Rücksicht genommen und eine ganzheitliche, gesundheitsorientierte Verpflegung sichergestellt.

Empfohlen wird bequeme Kleidung. Persönliche Hygieneartikel bringen Sie bitte mit; alles Weitere wird von der Klinik gestellt.

Angehörige können gegen Aufpreis als Begleitperson im Zimmer untergebracht werden.

Check-in und Aufnahme

Die stationäre Aufnahme erfolgt in der Regel am Vortag zwischen 11:00 und 14:00 Uhr. Bei Wohnortnähe ist alternativ auch ein Check-in am OP-Tag möglich.

Es erfolgen Blutentnahme, OP-Aufklärung, Anästhesiegespräch sowie pflegerische Vorbereitung.

Operationstag

Falls notwendig, wird die Rasur durch das Pflegepersonal durchgeführt. Eine Darmvorbereitung ist nicht erforderlich. Wasser oder Tee dürfen bis zwei Stunden vor dem Eingriff getrunken werden.

Nach der OP erfolgt eine Überwachung im Aufwachraum. Essen, Trinken und erste Mobilisation erfolgen möglichst früh.

Zeit nach der Operation

Am ersten Tag erfolgen Mobilisation, ggf. Schmerztherapie, Blutentnahme, ggf. Ultraschall und Entfernung von Zugängen oder Drainagen.

Das Schmerzniveau wird regelmäßig erfasst, und die Medikation wird entsprechend angepasst.

Eine vorübergehende Einschränkung der Darmfunktion ist normal. Unterstützend können leichte Abführmittel eingesetzt werden.

Je nach Situation erfolgt die Ableitung über einen Harnröhren- oder suprapubischen Katheter. Das weitere Vorgehen wird vom Operateur entschieden.

Entlassung und Nachsorge

Die Entlassung erfolgt nach ärztlicher Entscheidung, in der Regel bis 10:00 Uhr.

Regelmäßige urologische Nachsorgeuntersuchungen sind notwendig. Bei Krebserkrankungen erfolgen diese zunächst alle drei Monate. Die Untersuchungen werden bei Ihrem Urologen durchgeführt.

Ja, vor der Abreise wird ein (vorläufiger) medizinischer Bericht ausgehändigt und an die weiterbehandelnden Ärzte versandt.

Kontinenz und Sexualfunktion (spezifisch für Prostataoperationen)

Die meisten Patienten erreichen frühzeitig eine gute Kontinenz. In einigen Fällen kann die Stabilisierung jedoch Wochen bis Monate dauern.

Orgasmus und Empfindung bleiben erhalten, die Ejakulation entfällt. Die Wiederherstellung der erektilen Funktion kann Zeit in Anspruch nehmen.

Orgasmus und Empfindung bleiben erhalten, die Ejakulation entfällt. Die Wiederherstellung der erektilen Funktion kann Zeit in Anspruch nehmen.

Anschlussheilbehandlung und weitere Betreuung

Je nach Operation kann bei entsprechender Versicherung eine Anschlussheilbehandlung organisiert werden, die unter anderem Physiotherapie und psychoonkologische Betreuung umfasst

Fragebögen dienen der Qualitätssicherung und tragen zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse bei.